Jerry Coker

Jerry Coker (* 28. November 1932 in South Bend (Indiana)) ist ein US-amerikanischer Jazz-Klarinettist, Tenorsaxophonist, Autor und Hochschullehrer

Jerry Coker studierte an der Indiana University; daneben spielte er Anfang der 1950er Jahre Tenorsaxophon in der Fred Dale Big Band. 1953 unterbrach er das Studium, um Mitglied im Orchester von Woody Herman zu werden. In dieser Zeit spielte er auch im Nat Pierce/Dick Collins Nonett und in der Formation ''The Herdsman'' mit Cy Touff und Ralph Burns (1954), dann im Septett von Mel Lewis (1956) und mit weiteren Musiken des West Coast Jazz; daneben arbeitete er als freischaffender Musiker. In der zweiten Hälfte der 1950er Jahre entstanden auch erste Aufnahmen unter eigenem Namen in Bloomington (Indiana), San Francisco und Paris.

Anfang der 60er setzte er seine Studien fort; Mitte der 1960er Jahre kehrte er als Dozent an die Indiana University zurück und war im Jazz-Bereich tätig. 1976/77 leitete er das Duke Jazz Ensemble an der Duke University. Später unterrichtete er auch an der University of Miami, der North Texas State University und an der University of Tennessee. Er schrieb mehrere Bücher über Improvisation, Jazz-Keyboard und Jazzgeschichte. Zu seinen Schülern gehörten u. a. Mark Egan, Don Rader und Mark Taylor.
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