Philippe Depreux

__KEIN_INHALTSVERZEICHNIS__ Philippe Depreux (* 28. März 1967 in Roubaix) ist ein französischer Mittelalterhistoriker.

Philippe Depreux wurde 1994 bei Olivier Guillot an der Universität Paris IV mit einer prosopographischen Untersuchung über die Zeit Ludwigs des Frommen promoviert. Der Hauptteil der Arbeit setzt sich aus 280 Artikeln zu geistlichen und weltlichen Personen zusammen, die in der Umgebung Ludwigs in den Quellen fassbar werden. Mit dieser Untersuchung leistete Depreux eine wichtige Vorarbeit für die künftige Edition der Urkunden Ludwigs des Frommen.

Nach einer Tätigkeit von 1996 bis 1998 an der Universität Lille III (Attaché temporaire d'enseignement et de recherche) war Depreux von 1998 bis 2003 Dozent für mittelalterliche Geschichte (Maître de conférences d'Histoire medievale) an der Universität Tours. Von 2003 bis 2006 war er Wissenschaftler an der Französischen Historischen Forschungsstelle (Mission Historique Française en Allemagne) in Göttingen. 2005 erfolgte seine Habilitation an der Universität Paris I. Von 2006 bis 2013 lehrte er als Professor für die Geschichte des Mittelalters an der Université de Limoges. Von 2007 bis 2012 war er Mitglied des Institut universitaire de France. 2013 hat er einen Ruf an die Universität Hamburg auf eine W3-Professur für Mittelalterliche Geschichte angenommen und trat damit zum Wintersemester 2013/14 die Nachfolge von Hans-Werner Goetz an. Er ist seit dem Wintersemester 2015/16 Betreuer des deutsch-französischen Studiengangs „HamBord“, ein integrierter deutsch-französischer Bachelorstudiengang den die Universität Hamburg und die Université Bordeaux Montaigne anbieten. Depreux ist Mitglied des Mediävistenverbands (seit 2004) und des Historikerverbands (seit 2014).

Depreux gilt als einer der führenden Karolinger-Experten. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Sozial- und Verfassungsgeschichte. Er arbeitet für die Monumenta Germaniae Historica gemeinsam mit Stefan Esders, ...
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