Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ist eine der großen Universitäten in Deutschland. Die nach dem preußischen König Friedrich Wilhelm III. benannte und im Jahr 1818 gegründete Hochschule hat ihren Sitz in Bonn am Rhein und bezeichnet sich selbst als namhafte, traditionsbewusste Forschungsuniversität von internationalem Rang. Im Mai 2019 waren über 38.000 Studierende immatrikuliert, womit die Hochschule nach der Anzahl der Studierenden auf Platz 13 (von 426) der deutschen Universitäten liegt.

Unter den Studenten, Absolventen, Ehrendoktoren und Professoren befinden sich sieben Nobelpreisträger – darunter Harald zur Hausen, Wolfgang Paul, Reinhard Selten, Thomas Mann und Otto Wallach –, vierzehn Laureaten des Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preises, drei Preisträger der Fields-Medaille sowie Joseph Ratzinger (der spätere Papst Benedikt XVI.), Heinrich Heine, Karl Marx, Konrad Adenauer, Robert Schuman, Joseph Schumpeter, Friedrich Nietzsche, Max Ernst, Karl Barth, August Kekulé und Heinrich Hertz, aber auch Persönlichkeiten mit faschistoider Vergangenheit wie Joseph Goebbels.

Im Hochschulranking der Jiaotong-Universität Shanghai belegte die Universität Bonn im Jahr 2019 den 70. Platz weltweit und den vierten Platz im nationalen Vergleich. Besonders renommiert sind die Fächer Mathematik, Ökonomie (Volkswirtschaftslehre),...
Suchdauer: 0.04s